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Wir trauern um unser Ehrenmitglied Siegfried Böhm.

Siggi, wie er bei uns im Verein und auf dem Baseballfeld bekannt war, ist am Sonntag, den 08.07.18 nach langer Krankheit von uns gegangen.

Wer die Green Sox kennt, kannte auch Siggi. Bei jedem Heimspiel, ob Schüler, Jugend, Damen oder Herren fand man Siggi auf seinem Stammplatz hinter der Homeplate, in seinem grünen faltbaren Fischerstuhl, bewaffnet mit Stift und Scorerkarte. Penibel notierte er die Innings, Runs und Outs. Wollte man das aktuelle Ergebnis wissen, war Siggi stets auf dem laufenden.

 Die Schiedsrichter kannten ihn von seinem legendären Spruch: „Umpire, ich weiß wo Dein Haus wohnt.“, wenn er mit dessen Urteilsvermögen nicht einverstanden war. Siggi fieberte immer mit. Waren mal alle Bases besetzt, konnte man sein lautstarkes: „ … und die Bases sind geloaded“ hören. Hatten seine Grünen schon 2 Outs auf dem Konto, rief er stets motivierend in die Menge: „Mit 2 Outs sind wir am Besten“. Auch die Gäste wertschätzten den Green Sox Fan mit der Nummer „60“ und unterhielten sich gerne mit ihm.

Siggi hat zwar nie aktiv Baseball gespielt, war aber im Herzen ein geborener Ballspieler.

Dabei war es reine Neugierde, die Siggi und einem Kumpel, Mitte der 90iger Jahre, zum damaligen Baseballplatz in den Cooke Barracks, trieb. Fasziniert von der Sportart, die Ihm bis dato total fremd war und von welcher er keinerlei Regel Kenntnisse hatte war er sofort Feuer und Flamme!

Ab diesen Zeitpunkt waren die Green Sox, wie er so oft betonte, wie eine zweite Familie für Ihn. Viele gemeinsame Erlebnisse und schöne Erinnerungen prägen die über 20 Jahre lang andauernde Freundschaft und es fällt schwer, Siggi aus dem Vereinsleben wegzudenken.

Wir werden Dich sehr vermissen Siggi aber vielleicht spielt man auch dort wo Du jetzt bist auch Baseball.

Yabadabadoo!

 

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Nichts zu holen in Neuenburg

Am vergangenen Sonntag musste das 2. Bundesliga-Team der Göppingen Green Sox bei den Atomics
im südbadischen Neuenburg antreten. Die Green Sox hatten die zweite Mannschaft der Neuenburger
im vergangenen Jahr zweimal geschlagen und somit den Aufstieg in die 2. Bundesliga überhaupt erst
möglich gemacht. Doch – so viel sei vorweggenommen – die beiden Spiele am Sonntag gingen sang und
klanglos verloren.
Die beiden Neuburger Brüder Joshua (im 1. Spiel) und Samuel Steigert boten konstant gutes und
stabiles Pitching, gegen das die Göppinger Schlagmänner kein adäquates Mittel fanden. Lediglich im
ersten Spiel konnten im 3. Inning durch zwei Leadoff-Hits von Chris Maier und Chris Emerick zwei
Läufer auf Base gebracht werden, die durch zwei nachfolgende Groundouts zum Scoren kamen. Die
weiteren fünf Hits der Göppinger kamen zu vereinzelt, als dass dadurch weitere Punkte (in beiden
Spielen!) zu erzielen gewesen wären. Dazu war die Offensive der Atomics von Anfang an hellwach, und
so mussten die beiden Start-Pitcher der Grünen (Mike Emerick im ersten und JP Gudowius im zweiten
Spiel) jeweils im ersten Inning sechs bzw. vier Runs zulassen.
Da die Südbadener beim Schlagen einen sehr guten Tag erwischten, konsequent den Ball in die Lücken
der Göppinger Defense schlugen, auch das Verschieben in der Göppinger Verteidigung nur dazu führte,
dass Neuenburg dann eben in die neuen Lücken schlug, und vor allem im ersten Spiel durch fünf Fehler
der Grünen begünstigt wurden, stand es nach vier Innings im ersten Spiel 19:2 gegen Grün. Die Luft
war raus! Lasse Schulz übernahm auf dem Wurfhügel und konnte die gegnerischen Schlagleute über
die zwei folgenden Innings in Schach halten. Da die Green Sox in der Offense nichts mehr zustande
brachten, endete das Spiel nach sechseinhalb Innings dann auch 19:2 für Neuenburg. Aufgrund des
großen Vorsprungs (10-Run-Regel) mussten die Innings 8 und 9 nicht mehr gespielt werden.
Im zweiten Spiel dasselbe Bild: Neuenburg erzielte in den ersten vier Innings konsequent Run um Run
und so stand es nach viereinhalb Innings 14:0. Da Göppingen in diesem Spiel am Schlag völlig
unproduktiv blieb, war auch hier vorzeitig Schluss. Das zweite Spiel ist in der 2. BL jeweils auf sieben
Innings angesetzt, so dass mit der 10-Run-Regel die Innings 6 und 7 nicht mehr zu spielen waren.
Nach den beiden Siegen in Karlsruhe vor drei Wochen war das ein deutlicher Dämpfer für die Green
Sox. In Neuenburg zu verlieren, ist keine Schande, die Atomics sind ein seit Jahren etabliertes Team in
der 2. Bundesliga, die dort auch schon Meister waren, aber die Art und Weise des Verlierens
überraschte dann doch. Weder im Angriff beim Schlagen, noch in der Verteidigung konnte man den
Atomics wirklich wehtun. Hier bleibt für Coach Danny Emerick und das gesamte Team in Vorbereitung
der nächsten Spiele noch einiges zu tun, um für die anstehenden Aufgaben vor allem mental gut
aufgestellt zu sein. Es wäre wichtig, von den verbleibenden sechs Saisonspielen noch das eine oder
andere zu gewinnen, um die Spielklasse sicher zu halten.
Weiter geht’s für die Grünen mit zwei Heimspielen am kommenden Sonntag (10:00 und 13:30 auf der
NATO-Wiese in der John-F.-Kennedy-Straße) im Derby gegen die Heideköpfe aus Heidenheim, und die
Green Sox freuen sich wie immer über viele Zuschauer und lautstarke Unterstützung! Go green!

-hs

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